§ 1 Allgemeines / Geltungsbereich

  1. Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen dem Unternehmen Christof Dannbauer (i.F. Feelgood Company) und dem Kunden. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung.
  2. Kunden sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer. Verbraucher im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind natürliche Personen, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, ohne dass dieser einen gewerblichen oder selbständigen berufliche Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird und die in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Kunde im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer.
  3. Abweichenden Vorschriften der Kunden wird hiermit widersprochen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen werden nur anerkannt, wenn dies ausdrücklich und schriftlich vereinbart wurde. Im Einzelfall mit dem Kunden getroffene Vereinbarungen (auch Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen Geschäftsbedingungen.
  4. Vertragssprache ist deutsch.

§ 2 Vertragsschluss

  1. Die Konditionen für unsere Waren sind freibleibend und unverbindlich. Der Versand von Bildern zur Veranschaulichung der Ware per WhatsApp oder E-Mail stellt kein Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden zu bestellen. Technische sowie sonstige Änderungen in Form, Farbe oder Größe bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten.
  2. Mit der Bestellung der gewünschten Ware erklärt der Kunde verbindlich sein Vertragsangebot. Die Entgegennahme einer telefonischen Bestellung stellt keine verbindliche Annahme der Firma Feelgood Company dar. Die Feelgood Company ist berechtigt, das in der Bestellung liegende Vertragsangebot innerhalb von 3 Werktagen nach Entgegennahme der telefonischen Bestellung anzunehmen. Bei auf elektronischem Wege bestellter Ware ist die Feelgood Company berechtigt, die Bestellung innerhalb von 3 Werktagen nach Eingang der Bestellung anzunehmen.

Die Feelgood Company ist berechtigt, die Annahme der Bestellung – etwa nach Prüfung der Bonität des Kunden – abzulehnen.

  1. Die Annahme oder die Ablehnung der Annahme der Bestellung werden dem Kunden wahlweise per E-Mail, per WhatsApp oder per Brief bestätigt. Der Vertrag ist dann mit Zugang der Bestätigung zustande gekommen.
  2. Die Feelgood Company behält sich vor, sich von der Verpflichtung zur Erfüllung des Vertrages zu lösen, wenn die Ware durch einen Lieferanten zum Tag der Auslieferung anzuliefern ist und die Anlieferung ganz oder teilweise unterbleibt. Dieser Selbstbelieferungsvorbehalt gilt nur dann, wenn die Feelgood Company das Ausbleiben der Anlieferung nicht zu vertreten hat. Die Feelgood Company hat das Ausbleiben der Leistung nicht zu vertreten, soweit rechtzeitig mit dem Zulieferer ein sog. kongruentes Deckungsgeschäft zur Erfüllung der Vertragspflichten abgeschlossen wurde.

§ 3 Eigentumsvorbehalt

  1. Bei Verbrauchern behält sich die Feelgood Company das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vor. Bei Unternehmern behält sich die Feelgood Company das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor.
  2. Der Kunde ist verpflichtet, die Ware während des Bestehens des Eigentumsvorbehaltes pfleglich zu behandeln. Der Kunde hat die Feelgood Company unverzüglich von allen Zugriffen Dritter auf die Ware schriftlich zu unterrichten, insbesondere von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen, sowie von etwaigen Beschädigungen oder der Vernichtung der Ware. Ein Besitzwechsel sowie den eigenen Anschriftenwechsel hat der Kunde unverzüglich anzuzeigen. Der Kunde hat die Feelgood Company alle Schäden und Kosten zu ersetzen, die durch einen Verstoß gegen diese Verpflichtungen und durch erforderliche Interventionsmaßnahmen gegen Zugriffe Dritter auf die Ware entstehen.
  3. Die Feelgood Company ist berechtigt, bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere bei Zahlungsverzug, vom Vertrag zurückzutreten und die Ware zurück zu verlangen. Daneben ist die Feelgood Company berechtigt, bei Verletzung einer Pflicht nach Ziffer 2. vom Vertrag zurückzutreten und die Ware heraus zu verlangen, wenn ein Festhalten am Vertrag nicht mehr zuzumuten ist.
  4. Der Unternehmer ist berechtigt, die Ware in ordentlichem Geschäftsgang weiter zu veräußern. Er tritt der Feelgood Company bereits jetzt alle Forderungen in Höhe des Rechnungsbetrages ab, die ihm durch die Weiterveräußerung gegen einen Dritten erwachsen. Die Feelgood Company nimmt die Abtretung an. Nach der Abtretung ist der Unternehmer zur Einziehung der Forderung ermächtigt. Die Feelgood Company behält sich vor, die Forderung selbst einzuziehen, sobald der Unternehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommt und in Zahlungsverzug gerät. Die Be- und Verarbeitung der Ware durch den Unternehmer erfolgt stets im Namen und im Auftrag der Feelgood Company. Erfolgt eine Verarbeitung der Ware, so erwirbt die Feelgood Company an der neuen Sache das Miteigentum im Verhältnis zum Wert der gelieferten Ware.

§ 4 Rücknahme, Umtausch und Verweigerung der Annahme

  1. Rücknahme und Umtausch von Ware kann grundsätzlich nur in Absprache mit der Feelgood Company erfolgen. Es müssen die Rücknahmebedingungen und AGBs des jeweiligen Lieferanten eingehalten werden. In unbeschädigter Original-Verpackung werden 10% und bei beschädigter Verpackung 15% des Rechnungspreises berechnet. Die Mindestgebühr für die Wiedereinlagerung bei den jeweiligen Lieferanten beträgt 15 Euro pro Artikel. Gegebenenfalls wird auch das Porto der Rücksendung an den Lieferanten verrechnet.
    Rücknahme und Umtausch von beschädigter oder gebrauchter oder sonstiger Ware, die nicht in neuwertigem Zustand ist, oder von Ware, die nicht unmittelbar von uns bezogen wurde, ist ausgeschlossen; in einem solchen Fall wird die Ware an den Besteller auf dessen Kosten zurückgesandt. Sonderangebote oder Auslaufprodukte sind ebenfalls von Rücknahme oder Umtausch ausgeschlossen. Elektrische Teile, die bereits vom Besteller oder einem Dritten installiert worden sind, werden nicht zurückgenommen und/oder gutgeschrieben. Serienprodukte, denen ein Originalherstellerzertifikat beilag, müssen mit diesem Zertifikat zusammen an uns zurückgesandt werden; anderenfalls wird weder eine Gutschrift erstellt noch erfolgt ein Umtausch.
    Überdies besteht kein Anspruch des Bestellers auf Entschädigung für aufgewandte Arbeitszeit, insbesondere Lackierarbeiten.
    Wir behalten uns das Recht vor, Rückgabe und Umtausch abzulehnen, wenn der vom Besteller angegebene Rücksendegrund nicht den Tatsachen entspricht. Lehnen wir nach den vorstehenden Bestimmungen die Rücksendung oder den Umtausch der Ware ohne berechtigten Grund ab, ist dies vom Besteller innerhalb einer Frist von sechzig Tagen zu beanstanden; anderenfalls sind Rücknahme und Umtausch ausgeschlossen.Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.
  2. Verweigert der Besteller die Annahme von ihm bestellter und ordnungsgemäß gelieferter Ware, können wir eine Wiedereinlagerungsgebühr in Höhe von 15% des Rechnungspreises verlangen; darüber hinaus trägt der Besteller sämtliche Transport- und Verpackungskosten.

§ 5 Preise, Zahlung, Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

  1. Der angebotene Preis ist bindend. In den Preisangaben gegenüber dem Verbraucher ist die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten. Preisangaben gegenüber Unternehmern im Ausland enthalten keine gesetzliche Umsatzsteuer. Beim Versendungskauf versteht sich der Preis zzgl. einer Versandkostenpauschale. Dem Kunden entstehen bei Bestellung durch Nutzung der Fernkommunikationsmittel keine zusätzlichen Kosten.
  2. Die Belieferung der Kunden durch die Feelgood Company erfolgt nach Wahl des Kunden gegen Vorkasse (Überweisung oder Paypal) oder Überweisung nach Rechnungslegung. Kunden mit einem Sitz außerhalb der Republik Österreich werden dabei ausschließlich gegen Vorkasse (Überweisung oder Paypal) beliefert. Die Feelgood Company stellt dem Kunden eine Rechnung aus, die ihm bei Lieferung der Ware ausgehändigt wird oder per Brief, WhatsApp oder E-Mail zugeht.
  3. Wählt der Kunde die Zahlung durch Vorkasse, so ist der vereinbarte Kaufpreis innerhalb von 10 Tagen nach Bestätigung der Bestellung gemäß § 2 Ziffer 4 unter Angabe der Auftragsnummer an die Feelgood Company zu überweisen.
  4. Abweichend von Ziffer 1 kann die Feelgood Company den Kunden nach eigenem Ermessen eine Belieferung gegen Rechnung anbieten. Die Rechnungsbeträge sind bei der Belieferung gegen Rechnung sofort nach Rechnungseingang ohne Abzug fällig. Bei verspäteter Zahlung fallen Verzugszinsen in Höhe von mindestens 8 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz an. Die Feelgood Company ist berechtigt, einen höheren Verzugsschaden nachzuweisen und zu verlangen.
  5. Abweichend von Ziffer 1 kann ein Kunde nach vorheriger Absprache die Ware auch selbst bei der Feelgood Company abholen oder wird ihm persönlich zugestellt. In diesem Fall ist eine Barzahlung Zug um Zug gegen Übergabe der bestellten Ware möglich.
  6. Der Kunde hat ein Recht zur Aufrechnung nur, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt wurden oder durch die Feelgood Company anerkannt wurden. Der Kunde kann ein Zurückbehaltungsrecht nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 6 Gefahrübergang

  1. Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der gekauften Ware auch beim Versendungskauf mit der Übergabe der Ware auf den Verbraucher über. Bei Unternehmern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware beim Versendungskauf mit der Übergabe der Ware an den Spediteur, den Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt auf den Unternehmer über. Der Übergabe steht es gleich, wenn der Kunde mit der Annahme in Verzug ist.

§ 7 Haftung für Sach- und Rechtsmängel

  1. Bei Mängeln im Zeitpunkt des Gefahrenüberganges haben Verbraucher die Wahl, ob die Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung erfolgen soll. Die Feelgood Company ist berechtigt, die Art der gewählten Nacherfüllung zu verweigern, wenn sie nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist und die andere Art der Nacherfüllung ohne erhebliche Nachteile für den Verbraucher bleibt. Bei Unternehmen leistet die Feelgood Company für Mängel der Ware im Zeitpunkt des Gefahrenüberganges zunächst nach ihrem Ermessen Gewähr durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung.
  2. Schlägt die Nachbesserung fehl, kann der Kunde grundsätzlich nach seiner Wahl Minderung des Kaufpreises oder Rückgängigmachung des Vertrages sowie bei einem Vertretenmüssen Schadenersatz verlangen. Bei nur geringfügigen Mängeln steht dem Kunden kein Rücktrittsrecht zu. Wählt der Kunde Schadenersatz, so gelten die Haftungsbeschränkungen gem. § 8 Ziffer 1 und 2 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen.
  3. Verbraucher haben offensichtliche Mängel der Ware innerhalb von 2 Wochen nach Empfang schriftlich anzuzeigen. Andernfalls ist die Geltendmachung des Gewährleistungsanspruchs ausgeschlossen. Unternehmer müssen die Ware unverzüglich auf Qualitäts- und Mengenabweichungen untersuchen und erkennbare Mängel innerhalb einer Frist von 1 Woche ab Empfang der Ware schriftlich anzeigen. Andernfalls ist die Geltendmachung des Gewährleistungsanspruches ausgeschlossen. Verdeckte Mängel sind innerhalb einer Frist von 1 Woche ab Entdeckung schriftlich anzuzeigen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung. Der Kunde (Verbraucher und Unternehmer) trifft die volle Beweislast für sämtliche Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere für den Mangel selbst, für den Zeitpunkt der Feststellung des Mangels und für die Rechtzeitigkeit der Mängelrüge.
  4. Die Feelgood Company gibt gegenüber ihrem Kunden keine Garantien im Rechtssinne. Herstellergarantien bleiben hiervon unberührt.

§ 8 Haftung und Haftungsbeschränkungen

  1. Außerhalb der Haftung für Sach- und Rechtsmängel haftet die Feelgood Company unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Die Feelgood Company haftet auch für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten (Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet) sowie für die Verletzung von Kardinalpflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut), jedoch jeweils nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der vorstehenden Pflichten haftet die Feelgood Company nicht.
  2. Die Haftungsbeschränkungen des vorstehenden Absatzes gelten nicht bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 9 Datenspeicherung und Datenschutz

  1. Die Feelgood Company verarbeitet personenbezogene Daten ihrer Kunden auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen insbesondere der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetztes und den auf diesen Vorschriften erlassenen sonstigen Regelungen. Einzelheiten hierzu sind unserer Datenschutzerklärung zu entnehmen.